Pflegetagebuch: Gefühlsding oder echte Hilfe beim Pflegegrad?
Es schreckt ab, weil es nach Mehraufwand klingt: das sogenannte Pflegetagebuch. Doch am Ende kann es sich richtig lohnen. Das zeigt auch der Fall von Melanie, 45 Jahre alt, aus Nordrhein-Westfalen. Aus ihrer Sicht hat das Führen eines Pflegetagebuchs maßgeblich zum Erfolg bei der Zweitbegutachtung im Widerspruchsverfahren Ende 2024 beigetragen. Und auch bei einer Wiederbegutachtung Ende 2025 hatte sie fleißig dokumentiert. In dieser Folge erzählt Melanie, wie sie das angegangen ist. Und weil es rund um das Pflegetagebuch so viele Missverständnisse gibt, sprechen wir auch darüber und zwar mit Maria Koch, Leiterin der Pflege- und Hospizdienste der Johanniter-Unfall-Hilfe in Berlin/Brandenburg.